Veröffentlicht am 19.12.2018 von BSH Hausgeräte

Die BSH spart mit intelligenter Beleuchtung Energie, CO2-Emissionen und Kosten

An ihrem größten deutschen Logistikzentrum in Giengen (Lagerort Vohenstein) hat die BSH gemeinsam mit der Clear Light GmbH im Zeitraum von Dezember 2017 bis März 2018 die gesamte Beleuchtung erneuert. In fünf Hallen wurden auf einer Fläche von mehr als 45.000 m² modernste LED-Anlagen installiert, wodurch sich der jährliche Stromverbrauch um rund 1.172.000 kWh reduziert. Dies entspricht eingesparten Stromkosten von rund 176.000 Euro. Gleichzeitig verringert sich dadurch der CO2-Fußabdruck um rund 410 t.

Der große Vorteil des neuen Systems liegt darin, dass die Beleuchtung sich dem Nutzungsverhalten anpasst. Bewegungssensoren sorgen dafür, dass die Anlage selbstständig das Licht dimmt, wenn ein bestimmter Bereich länger nicht genutzt wird. Um ein gewisses Beleuchtungsniveau sicherzustellen, werden die Leuchten dabei nie ganz ausgeschaltet. „Das ist die ökonomischste und damit umweltfreundlichste Variante,“ erläutert Gerd Ocker, Logistikleiter des Giengener Standorts. „Gleichzeitig können unsere Mitarbeiter durch die Umstellung auf das intelligente und vernetzte System sehr einfach Einstellungen vornehmen. Zum Beispiel können wir jederzeit Betriebs- und Verbrauchsdaten abrufen“, sagt Ocker. Er rechnet damit, dass sich die Umrüstungskosten bereits nach weniger als vier Jahren amortisiert haben werden.

Die Umrüstung des Giengener Logistikzentrums zahlt auf die BSH-Strategie zur Ressourcenschonung ein. Bereits 2010 wurde das Projekt „Ressourceneffizienz 2015“ ins Leben gerufen, bei dem bis Ende des Jahres 2015 unterschiedliche Maßnahmen umgesetzt wurden, um noch effizienter und nachhaltiger zu werden. Dabei geht es in erster Linie um die Entkopplung von Wachstum und Ressourcenverbrauch – steigende Produktionszahlen sollen nicht gleichzeitig eine Zunahme der spezifischen CO2-Emissionen bedeuten. Die „Deutsche Energie-Agentur“ (dena) zeichnete die BSH dafür im Jahr 2014 mit dem „Energy-Efficiency Award“ aus.

Und auch danach hat sich einiges getan. Zwischen 2015 und 2017 hat die BSH 25 Mio. kWh beim Energieverbrauch in der Produktion und damit 40.000 t CO2-Emissionen eingespart. Davon entfallen rund 13.000 t auf die Nutzung von Photovoltaik und 3.300t auf die Nutzung von Biomasse/Fernwärme. Mit den Einsparungen der spezifischen Emissionen in der Produktion konnte die BSH ihren CO2-Fußabdruck zwischen 2015 und 2017 somit um 1,6 Prozent verbessern.

All dies ist Ansporn, auch mit dem aktuellen Programm „Ressourceneffizienz 2025“ weitere Fortschritte im Bereich der Ressourceneffizienz zu erzielen. Das ehrgeizige Ziel: Bis zum Jahr 2025 will die BSH den Energieverbrauch um weitere 20 Prozent senken. Mehr zu Nachhaltigkeit als Unternehmenskultur finden Sie unter https://www.bsh-group.com/de/verantwortung/umwelt.