Frauen bei der BSH: Social Media Projekt Managerin Arzu Bayir

Frauen bei der BSH: Social Media Projekt Managerin Arzu Bayir

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Wir stellen in den kommenden Monaten regelmäßig Frauen vor, die die BSH in verschiedenen Bereichen voranbringen. Am internationalen Frauentag, haben wir Social Media Project Managerin Arzu Bayir getroffen.

Arzu ist im vergangenen Jahr von Istanbul nach München gezogen, um hier das Global Digital Transition Team zu unterstützen. Im Interview erzählt sie uns, was sie zu diesem Umzug bewegt hat, und was ihr Pläne für die Zukunft sind.

Hallo Arzu, danke dass du dir Zeit für dieses Interview nimmst. Erzähl uns mal, wie lange du schon bei der BSH arbeitest.
Im Dezember 2012 habe ich bei der BSH angefangen – ich kann gerade gar nicht glauben, dass das schon fünf Jahre her ist! Und eigentlich hatte ich sogar schon davor mit der BSH zu tun, denn damals war ich bei der Firma angestellt, die die Software für unsere Marken-Homepages bereitstellt. Also genau genommen sind es schon sechs Jahre.

Was waren deine Stationen innerhalb der BSH in dieser Zeit?
In dem Jahr bei der Softwarefirma habe ich mich hauptsächlich um das Content Management der türkischen Homepages für unsere Hausgerätemarken Bosch und Profilo gekümmert. Als ich dann zur BSH Türkei gewechselt bin, war ich zwei Jahre lang für das Online Marketing der Marken Bosch und Profilo verantwortlich. 2015 war ich Rollout-Manager für die Siemens Markenseite in meiner Region.
Während dieser Zeit wurde die Zentrale der Region nach Istanbul verlegt und so wurde aus dem bestehenden Digital Department das Regional Digital Transition Department. Anfang 2017 habe ich mich dazu entschieden im Ausland zu arbeiten und habe mich beim Global Digital Transition Team im BSH Hauptsitz in München beworben. Und da bin ich – inzwischen als Social Media Project Manager mit Schwerpunkt auf dem Content, der von unseren Konsumenten selbst kreiert wird. Die BSH ist international aufgestellt, also sollte auch jeder Mitarbeiter, der sich diese Erfahrung wünscht, die Gelegenheit nutzen, einen anderen Standort kennenzulernen.

Hört sich an, als wären die letzten sechs Jahre sehr ereignisreich gewesen. Wie sieht deine Karriereplanung jetzt aus? Und wie wirst du darin von der BSH unterstützt?
Mein Anspruch ist, dass mich mein Job erfüllt und ich ihn gerne mache. Alles andere war für mich immer zweitranging. Ich verbringe viel Zeit hier im Büro, also ist es mir wichtig, dass ich mich wohl fühle und gleichzeitig auch gefordert bin.
BSH ist eine internationale, sehr dynamische Firma, die einem die Gelegenheit gibt, in verschiedenen Bereichen zu arbeiten und dabei Menschen aus aller Welt kennenzulernen. In meinen fünf Jahren hier habe ich alleine drei Mal die Abteilung gewechselt. Jedes Mal bedeutet das für mich eine professionelle Herausforderung, die ich sehr gerne annehme, weil sie mich immer weiter bringt.

Du bist noch nicht lange in Deutschland, wie ergeht es dir bis jetzt?
Im Ausland zu arbeiten stand für mich schon immer auf dem Plan, ich wollte nicht irgendwann zurückschauen und bereuen, dass ich diese Chance nie genutzt habe. Der Umzug nach Deutschland und der Wechsel innerhalb der BSH war total einfach und durch eine Freundin habe ich ganz schnell eine Mietwohnung gefunden. Es macht Spaß, so viele neue Menschen aus anderen Ländern zu treffen und ein paar Landsleute sind sogar auch dabei. Manchmal tut es doch ganz gut, zwischendurch die eigene Muttersprache zu sprechen, besonders wenn du bei einer bestimmten Sache Hilfe brauchst.

Was sind die größten Unterschiede im Arbeitsalltag zwischen der Türkei und Deutschland?
Die größten Unterschiede liegen ganz klar im Zeitmanagement und in der Priorisierung von Aufgaben. Mein Arbeitsaufwand ändert sich ständig, weil mein Team hier in der Hauptverwaltung eine globale Rolle spielt. Deshalb ist es für mich besonders wichtig, mir meine Aufgaben genau einzuteilen und zu planen. Und das Zeitmanagement ist so wichtig, weil ich einfach sehr viel Zeit in Meetings verbringe und die restliche Zeit für mich dadurch umso wertvoller wird und effizient genutzt werden muss.

Hattest du so etwas wie einen Kulturschock? Und wenn ja, wie bist du damit umgegangen?
Der einzige ‘Schock’ ist, dass ich mich hier so sicher fühle – überall. Es fühlt sich so an, als könnte ich sogar versehentlich die Tür nicht abschließen oder mein Portemonaie irgendwo liegen lassen – und es würde nichts passieren. Genau das ist nämlich meiner türkischen Freundin hier passiert, sie hat ihr Portemonnaie am U-Bahnhof liegen lassen und konnte es zwei Tage später vom Fundbüro wieder abholen – alles war noch drin! Dieses Gefühl würde ich sehr vermissen, sollte ich Deutschland wieder verlassen.

Kannst du dir vorstellen, länger in Deutschland zu leben?
Ich habe mich noch nicht entschieden, was ich mache, wen mein Vertrag hier im Dezember endet. Ich werde die Entscheidung auf mich zukommen lassen und sehen wie sich alles entwickelt, dann entscheide ich nach Gefühl.

Hast du Pläne für die weitere Zukunft?
Ehrlich gesagt, ich weiß es nicht. Im Alltag bin ich sehr organisiert und plane gerne, aber ich finde, die Zukunft lässt sich nicht wirklich planen. Ich lebe in der Gegenwart und nehme das Leben, wie es kommt. Ich finde kleine Schritte sinnvoll, weil sie realistisch sind. Als nächstes muss ich entscheiden, ob ich hier in München bleiben möchte oder zurück in meine Heimat gehe – das ist mein nächster Schritt.

Danke dir, Arzu! Du hast schon ganz schön viel erlebt bei der BSH! Wir wünschen dir weiterhin alles Gute für die Zukunft.

Kennen Sie noch andere Frauen bei der BSH, deren Arbeit im Rahmen eines Interviews gewürdigt werden sollen? Dann nominieren Sie sie für eine weiteren Beitrag hier in den Stories!

 

Die BSH Hausgeräte GmbH ist eines der weltweit führenden Unternehmen der Branche und der größte Hausgerätehersteller in Europa. Die individuellen Kundenbedürfnisse der Menschen in allen Regionen der Welt als Antriebskraft, ist es der Anspruch der BSH, mit ihren herausragenden Marken, innovativen Produkten und erstklassigen Lösungen die Lebensqualität der Menschen weltweit kontinuierlich zu verbessern.