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Ungewöhnliche Jobs bei der BSH: Architekt für virtuelle Welten

Ungewöhnliche Jobs bei der BSH: Architekt für virtuelle Welten

Lesezeit für diesen Artikel: 4 Minuten

Stellen Sie sich vor, Sie könnten das Heim von morgen entwerfen – und zwar ohne räumliche Beschränkungen oder Budgetzwänge. Dieser Traumjob ist für Nicola Zaro Realität.


Der gelernte Architekt und Innenausstatter gestaltet luxuriöse und futuristische Raumwelten – jedoch ausschließlich in der Virtuellen Realität.
Doch wie genau sieht die Tätigkeit eines VR-Architekten im Virtual Reality-Labor der BSH aus? Und inwieweit unterscheidet sie sich von der eines „klassischen“ Architekten? Wir haben Nicola Zaro dazu befragt.


Wie haben Sie von dieser Stelle erfahren?
Durch das deutschsprachige Berufsnetzwerk XING, bei dem ich ein Profil habe. Ich stieß dort auf eine Stellenausschreibung für einen Spezialisten im Bereich 3D-Visualisierung bei der BSH und fühlte mich sofort angesprochen. Damals arbeitete ich als Freiberufler für 3D-Visualisierung und war auf der Suche nach neuen Herausforderungen. Die Tätigkeit war genau das, was ich mir wünschte, denn sie gab mir die Gelegenheit, meine Erfahrung als klassischer Architekt und Innenausstatter mit dem Know-how aus meinem Masterstudiengang in Architektur-Visualisierung zu kombinieren.

Welcher Aspekt der Virtuellen Realität begeistert Sie am meisten?
Die Virtuelle Realität bietet mir nahezu unbegrenzte Möglichkeiten, meine Erfahrungen einzubringen und meine Kreativität auszuleben. Darüber hinaus fasziniert mich das Zukunftspotenzial der VR-Technologie, die sich derzeit buchstäblich von Tag zu Tag weiterentwickelt.

Was ist der wichtigste Unterschied zwischen Ihrer Tätigkeit als VR-Architekt und den Aufgaben eines „klassischen“ Architekten?
Der Unterschied ist einfach folgender: Ein klassischer Architekt entwirft Gebäude und Räume, die in der realen Welt gebaut werden. Das bedeutet unter anderem, dass er sich an bestimmte Budgetvorgaben sowie Regeln und Vorschriften halten muss, die in der Baubranche nun einmal gelten.

Als Architekt im VR-Universum habe ich bei der Gestaltung von Räumen und Gebäuden völlig freie Hand, da die Umsetzung in der realen Welt wegfällt. Ich kann also nach Lust und Laune mit den luxuriösesten Details experimentieren, ohne mir den Kopf über Kosten zu zerbrechen. Und ich kann wirklich jede kreative Idee meiner Kollegen aus der Marketing-Abteilung ganz realistisch visualisieren.

Wie entstehen die virtuellen Räume und Gebäude für den VR-Nutzer?
Hierzu gibt es drei verschiedene Herangehensweisen:

  1. Ich erstelle statische, fotorealistische Bilder für die Print- oder Online-Nutzung.
  2. Ich gestalte eine virtuelle „Tour“, in die der Nutzer mithilfe einer 3D-Brille räumlich eintaucht und alle Szenen nacheinander erlebt. Diese so genannten 360°-Erlebnisse sind statisch, d.h. der Nutzer bewegt sich während der ganzen Tour nicht von der Stelle.
  3. Ich entwickle reale „Virtual Reality-Erlebnisse“, die im VR-Bereich eine zunehmend wichtige Rolle spielen. Bei diesen eindringlichen Erfahrungen können sich die Nutzer im Raum bewegen und mit verschiedenen Produkten interagieren. Dafür sind ganz bestimmte 3D-Brillen wie die HTC Vive oder Occulus Rift erforderlich, die an einen Computer angeschlossen werden können.

Was sind die größten Herausforderungen Ihrer Tätigkeit?
Die größte Herausforderung bei VR-Projekten besteht darin, dass wirklich jedes Detail fotorealistisch visualisiert werden muss, also auch Texturen oder Lichteffekte. Es geht nicht darum, ein bestimmtes Produkt einfach nur abzubilden, sondern es im Kontext einer hochrealistischen Umgebung zu präsentieren. Nur so wird der Nutzer glaubhaft davon überzeugt, dass er sich ein reales Produkt ansieht.

Welche Art von Ausrüstung ist für Ihre Tätigkeit erforderlich?
In unserem VR-Labor benötigen wir nicht nur leistungsstarke Rechner und modernste Software, sondern auch hochspezialisierte Kollegen, die sich mit jedem einzelnen Aspekt des Gestaltungsprozesses befassen: Grafikdesign, Modellierung, Beleuchtung und High-End-Rendering.

Was gefällt Ihnen an Ihrer Tätigkeit bei der BSH am besten?
An meiner Tätigkeit für die BSH schätze ich am meisten, dass ich mich in die Entwicklung der Produkte einbringen kann, mir die modernste Ausrüstung zur Verfügung gestellt wird und allem voran, dass ich jeden Tag mit hochtalentierten und netten Menschen zusammenarbeite.

Haben auch Sie einen ungewöhnlichen Job bei der BSH? Oder beinhaltet Ihre Tätigkeit besonders originelle Aufgaben? Wenn ja, melden Sie sich bei uns – vielleicht berichten wir schon bald an dieser Stelle über Sie!

 

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