Veröffentlicht am 22.05.2017 von BSH Hausgeräte

3 Fragen an…Karsten Ottenberg über Diversity

Im vergangenen Jahr hat die BSH als eines von knapp 2500 Unternehmen in Deutschland die Charta der Vielfalt unterschrieben. Darin steht, dass wir Diversity als Chance begreifen wollen.

Das stimmt, ist aber natürlich nicht auf Deutschland begrenzt. Für die BSH ist das Thema international von großer Bedeutung. Wir sind überzeugt davon, dass wir wirtschaftlich nur erfolgreich sein können, wenn wir die vorhandene Vielfalt erkennen und für die Ziele des Unternehmens nutzen. Das umfasst unsere Lieferanten, Partner und Konsumenten und vor allem unsere Mitarbeiter.

Ein jeder bringt unterschiedliche Talente und Fähigkeiten ein, aber auch Stärken und Schwächen. Das kann nur von Vorteil für uns alle sein. Zudem ist es erwiesen, dass vielfältige Teams erfolgreicher sind. Sicher kann das auch mal zu Reibereien oder Unstimmigkeiten führen, aber ich möchte Sie alle dazu ermutigen, sich diesen zu stellen und sie als Bereicherung wahrzunehmen und schätzen zu lernen.

In unserem Leitbild steht: „Wir schätzen und fördern Vielfalt als Bereicherung und Quelle unseres Erfolgs.“ Aber allein die Aufnahme des Wertes „Diversity“ macht die BSH noch nicht divers, oder?

Das ist auf jeden Fall ein Zeichen um zu signalisieren, Vielfalt ist uns wichtig. Aber, Diversity lebt natürlich nicht nur von einem Statement, sondern wir müssen es tagtäglich leben und offen dafür sein. Und das betrifft jeden von uns, jeden Tag. Vielfalt hat viele Facetten – sie reicht von Geschlecht, Nationalität, ethnischer Herkunft, Behinderung, Alter bis hin zu sexueller Orientierung und den schon angesprochenen unterschiedlichen Persönlichkeiten. Lassen Sie uns gemeinsam ein Arbeitsumfeld schaffen, das frei von Vorurteilen ist und in dem wir jeden so respektieren und wertschätzen, wie er oder sie ist.

Das Arbeiten in internationalen Teams ist Ihnen sehr wichtig. Wo stehen wir?

Ich denke, da sind wir auf einem guten Weg. Das hat auch viel damit zu tun, dass wir nun mehr Verantwortung in die Regionen geben. Das stärkt die internationale Zusammenarbeit. Viele Kolleginnen und Kollegen nutzen auch das Angebot für einige Monate oder Jahre in ein Land zu gehen und dort ihr Wissen einzubringen. Gleichzeitig kommen sie um zahlreiche Erfahrungen und kulturelle Erlebnisse reicher wieder zurück. Das zahlt sich für beide Seiten positiv aus.

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